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Zubereitung von Kräuter- und Bergtee

Kretischer Bergtee

tasse-bergteeBei der Zubereitung von Kräutertee kommt es immer darauf an, inwieweit man die wirksamen Inhaltesstoffe der Kräuter durch die Art der Zubereitung herauszulösen möchte und kann. Pflanzen, z. B. die einen hohen Anteil an ätherischen Ölen aufweisen und etwas zarter sind, sollten nicht gekocht werden, da sonst die Wirksamkeit der Stoffe zerstört werden können. Aber auch das persönliche Geschmacksempfinden spielt eine entscheidende Rolle, der eine bevorzugt einen intensiven, starken Geschmack, der andere wiederum bevorzugt es etwas milder. 

Als Faustregel empfiehlt es sich ca. 1 - 1,5 Teelöffel getrockneter Kräuter pro Tasse zu verwenden. Dabei wird in der Anwendung zwischen dem Aufguss und der Abkochung unterschieden. 

Beim Aufguss wird die gewünschte Kräutermenge in einem Gefäß (möglichst nicht aus Metall) mit sprudelndem, kochendem Wasser übergossen und zugedeckt. Man sollte ihn je nach gewünschter Intensität, zwischen 5 - 10 Minuten ziehen lassen. Danach, sofern kein Teenetz verwendet wird, den Tee absieben.

Beim Abkochen wird die gewünschte Kräutermenge mit kaltem Wasser aufgesetzt, zum Kochen gebracht und für ca.2-3 Minuten zugedeckt auf kleinerer Flamme geköchelt. Danach den Tee von der Feuerstelle entfernen und für ca. 10 Minuten ziehen lassen und, sofern notwendig, den Tee absieben.

BERGTEE

Allgemein wird die traditionelle, griechische Zubereitung des Bergtess mit ca. 1o Minuten köcheln lassen beschrieben. Das entspricht der oben beschriebenen Variante des Abkochens. Aber der Aufguss ist inzwischen auch weit verbreitet, so dass die Art der Zubereitung nach dem persönlichen Gusto gewählt wird. Manche lassen auch die Kräuter in der Kanne und sieben die Blätter nicht ab. Es soll dem Geschmack nichts anhaben.

Malotira-Abkochen

malotira_abkochen

Denken Sie immer daran: Die Art der Zubereitung, die Menge und Ziehzeit des Tees haben entscheidenden Einfluss auf Geschmack und ggf. Wirkung. Verfeinert werden kann der fertige Tee z. B. mit Honig und und/oder frischem Zitronensaft. Er eignet sich zudem auch als Kaltgetränk oder Eistee.

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